Ausbildung
Ingenieurstudium Informatik an der Gábor-Dénes-Universität; Fotografieausbildung am New York Institute of Photography; Qualifikation als angewandter Fotograf in Budapest.
Werk · Biografie · Kuratorischer Kontext
Die Geschichte begann beim Militär mit einer einfachen Digitalkamera. Seitdem habe ich Führungskräfte, Künstler:innen, Hochzeiten, Weltmarken und Menschen fotografiert, die mir schwere Kapitel ihres Lebens anvertrauten. Sehr unterschiedliche Situationen. Die Frage blieb immer dieselbe: Wie kann ein Bild den Menschen wirklich sehen?

Als Kind wollte ich Astronaut werden und das Unbekannte erforschen. Schließlich führte der Weg nicht zu den Sternen, sondern in das Innere des Menschen. Der Entdeckungsdrang blieb.
Meine erste professionelle Sprache war die Informationstechnologie: 2005 schloss ich ein Ingenieurstudium in Informatik ab. Parallel wurde Fotografie zum Beruf. 2006 gründete ich das professionelle Fotostudio der Ungarischen Streitkräfte, 2015 absolvierte ich eine Ausbildung am New York Institute of Photography und 2018 erwarb ich in Budapest die Qualifikation als angewandter Fotograf.
New York veränderte 2014 meine visuelle Richtung. Die Stadt lehrte mich, Ort, Mensch und Bild als Beziehung zu sehen und nicht als Motiv vor einem Hintergrund. Seitdem entwickeln sich Auftragsporträts, dokumentarische Projekte, Bücher und kuratorische Arbeit im Dialog.
Ich lebe und arbeite in Wien und pflege zugleich eine aktive professionelle Basis in Budapest. Neben Aufträgen und Ausstellungen baue ich fotografische Gemeinschaften auf, unterrichte Workshops und entwickle Projekte, in denen visuelle Kultur zu einem Werkzeug für Bildung und Gemeinwohl wird.
Im Laufe der Jahre habe ich mich mit Alter, Krankheit, historischen Wunden, weiblichen Geschichten, Vaterschaft, dem Körper und unserem Bedürfnis nach Berührung beschäftigt. Das sind keine einfachen Themen. Gerade deshalb sind sie wichtig.
Ich möchte den Menschen vor meiner Kamera nicht auf eine einfache Idee reduzieren. Ich gebe ihm Zeit und einen sicheren Raum. Die Disziplin aus meiner Militärzeit ist noch da, aber sie baut keine Mauer. Sie gibt einen Rahmen. Und sie schützt die Würde.
Die Spannung zwischen Ordnung und Emotion bildet auch die Brücke zum Executive-Porträt. Ein Führungsbild und eine künstlerische Körperstudie sind unterschiedliche Formen, beruhen aber beide auf Vertrauen, Grenzen, Aufmerksamkeit und der Unterscheidung von Präsenz und Performance.
Ein schwerer Unfall zwang mich zu einer Pause und zu einer Frage: Wofür möchte ich Fotografie einsetzen? Die Antwort war einfach. Ich wollte nicht nur schöne Bilder machen, sondern Arbeiten, die auch für den Menschen vor der Kamera etwas bedeuten. Diese Entscheidung prägt bis heute jedes Porträt und jedes längere Projekt.
New York brachte die nächste Lektion. Ich kam mit wenig Geld und einer großen Idee. Menschen halfen, Türen öffneten sich und das Projekt fand Schritt für Schritt seinen Weg. Seitdem vertraue ich auf gute Vorbereitung, menschliche Verbindungen und den Mut anzufangen, auch wenn noch nicht jede Antwort feststeht.
Später folgten professionelle Anerkennungen, darunter die Rolle als OM SYSTEM Ambassador. Sie bedeuten mir viel. Am nächsten sind mir dennoch jene Arbeiten, die über das Bild hinaus nützlich wurden: die mit fast hundert Mitwirkenden entstandene Onkologie-Ausstellung, Gemeinschaftsporträts zugunsten einer Schule und Workshops, in denen Wissen von Mensch zu Mensch weitergeht.
Auch einen Auftrag für eine Führungskraft oder Organisation betrachte ich so. Das Bild ist wichtig. Noch wichtiger ist, was sich danach damit aufbauen lässt. Zum ausführlichen Interview ↗ · Zum Wiener Porträtinterview ↗
Fotografie wird zu einer kontinuierlichen künstlerischen und professionellen Praxis.
Ingenieurabschluss in Informatik und Gründung des professionellen Fotostudios der Ungarischen Streitkräfte.
New-York-Projekte, bedeutende Porträtausstellungen, NYIP-Ausbildung, Qualifikation als angewandter Fotograf und drei interdisziplinäre Bücher.
Olympus—heute OM SYSTEM—Ambassador; Eröffnung einer Dauerausstellung im Onkologischen Zentrum des Csolnoky-Ferenc-Krankenhauses in Veszprém.
Mitbegründer und Kurator der digitalen Rege Galerie in Tihany; The-Frame-, NFT- und KI-Projekte untersuchen den Wandel des Bildes.
Beginn eines ungarischsprachigen Fotografieprogramms in Wien und Aufbau der später international als VIPACH tätigen Community.
Gemeinschaftliche Porträtaktionen unterstützen Klima- und Klavierprojekte der Ungarischen Schule Wien.
Beitritt zu AmCham Austria und zum Weltverband Ungarischer Fotokünstler; Start des kostenlosen Be Smart Kids Club für ungarischsprachige Jugendliche von 10 bis 16 Jahren.
Ingenieurstudium Informatik an der Gábor-Dénes-Universität; Fotografieausbildung am New York Institute of Photography; Qualifikation als angewandter Fotograf in Budapest.
OM SYSTEM Ambassador; Ehrenmitglied des Pannon-Fotografenvereins; Mitglied der WKO-Berufsfotografie, von AmCham Austria und des Weltverbands Ungarischer Fotokünstler.
Charity-Aktion Kunst zum Mitnehmen, Fotografie-Workshops in Wien, gemeinschaftliche Porträt-Spendenaktionen und der kostenlose Be Smart Kids Club, der digitale Fähigkeiten mit gemeinnütziger Arbeit verbindet.
Die folgende Liste ist eine kompakte kuratorische Karte. Jedes Projekt führt zur vollständigen Quellseite im künstlerischen Archiv.
Natürliche Schönheit ohne digitale Korrektur; 30+1 Porträts stellten den Mythos retuschierter Perfektion infrage.
banhalmi.art ↗Pin-up wurde als Haltung statt als Kostüm verstanden und spielerische Weiblichkeit von Alters- und Körpernormen gelöst.
banhalmi.art ↗Urbane Porträtfotografie verband ungarische weibliche Identität mit selbst gewählten Orten in New York.
banhalmi.art ↗Ein bewusst vielfältiges emotionales Spektrum untersuchte die Distanz zwischen gesellschaftlicher Rolle und innerem Zustand.
banhalmi.art ↗Monochrome Nahstudien dekonstruierten Männlichkeitsstereotype über die intime Beziehung von Vater und Kind.
banhalmi.art ↗Porträts und persönliche Gegenstände gaben dem historischen Trauma und der Resilienz der Emigrant:innen von 1956 individuelle Gesichter.
banhalmi.art ↗Frauen nach gynäkologischer Krebserkrankung wurden mit Narben als Zeichen des Überlebens und nicht als Defizit fotografiert.
banhalmi.art ↗Fotografie, Lyrik, Video und Performance bildeten mit Vincent & Vincent einen interdisziplinären Dialog.
banhalmi.art ↗Eine Gruppenausstellung verband lokale und globale Identität durch New-York-Fotografien, die Gödöllő repräsentierten.
banhalmi.art ↗Neun natürliche Übergänge im Leben von Frauen wurden durch persönliche Zeugnisse und Porträts dargestellt.
banhalmi.art ↗Bewegung, Disziplin und Emotion wurden außerhalb der Bühne zwischen klassischer Technik und urbanem Raum fotografiert.
banhalmi.art ↗Samsung The Frame wurde zur wechselnden digitalen Ausstellungsfläche für zwei Jahrzehnte Arbeit.
banhalmi.art ↗Eine Kooperation mit dem Ungarischen Nationalen Ballettinstitut konzentrierte sich auf Disziplin, Werden und Berufswahl.
banhalmi.art ↗Fine-Art-Akt, NFT-Technologie und eine Charity-Auktion verbanden sich zu einer Frage nach Authentizität in der digitalen Kultur.
banhalmi.art ↗KI-generierte Porträts provozierten Medienkompetenz und Misstrauen gegenüber technisch perfekten Bildern.
banhalmi.art ↗Warme, goldfarbene Bilder zeigten Tantra-Massage als ganzheitliche Fürsorge und rehabilitierten Berührung als sakralen menschlichen Akt.
banhalmi.art ↗Ein kollektives visuelles Mosaik lehnte eine einzige Definition von Weiblichkeit ab und nahm die Gemeinschaftslogik von VIPACH vorweg.
banhalmi.art ↗Lyrische Sanftheit und elementare Kraft wurden in einer gemeinsamen Lesart des Archetyps zusammengeführt.
banhalmi.art ↗Fotografie im Dialog mit der Lyrik von Zsófia Szele untersuchte chronische Krankheit, Fürsorge, Resilienz und Liebe.
banhalmi.art ↗Ein interdisziplinäres Projekt mit zwanzig Werken, das Fotografie, Musik, Technologie und menschliche Geschichten rund um unkoreografierte Präsenz verbindet; als Hommage an Robert Capas Haltung konzipiert.
banhalmi.art ↗Seit 2018 zeigt eine langfristige Ausstellung im Onkologischen Zentrum des Csolnoky-Ferenc-Krankenhauses in Veszprém Porträts und persönliche Geschichten von Frauen, die von Krebs betroffen sind.
Als Mitbegründer und Kurator der digitalen Rege Galerie präsentierte ich Fotografie und Malerei über Samsung The Frame und verwandte Ausstellungsformate.
Most vagy Soha / Jetzt oder nie — Fotoausstellung
Sári varázslatos világa — Malerei von Sára Bernát
Szemek a nagyvilágból — Fotografie von Péter Kónya
Medi-Szín — Malerei von Barnabás Szabó Sipos
The Frame — digitale Fotoausstellung
Balaton-felvidék — Pannon-Fotografenverein
Félúton — digitale Malerei von Enikő Gecse-Legény
A természet csendje — Baumann Béla × John Judit × Polgár Martina
Ein Buch über Frauen nach gynäkologischer Krebserkrankung, das künstlerische Aktfotografie und persönliche Zeugnisse in eine öffentliche Sprache der Genesung übersetzt.
banhalmi.art ↗Eine multisensorische Zusammenarbeit, in der Gedichte durch fotografische und bewegte Bildillustrationen neu interpretiert werden.
banhalmi.art ↗Neun Übergänge im Leben von Frauen, erzählt durch Ich-Berichte und Porträtfotografie als Dokument von Vielfalt und Veränderung.
banhalmi.art ↗Neben dem freien Werk habe ich in Executive-Porträt, Editorial- und Brand-Fotografie, internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen, Kampagnen und institutioneller Kommunikation gearbeitet. Zum beruflichen Kontext gehören Aufträge oder Kooperationen im Umfeld von Coca-Cola, Samsung, Olympus / OM System, der niederländischen Fußballnationalmannschaft, internationalen Konferenzen sowie zahlreichen privaten und unternehmerischen Kund:innen.
Heute ist die Arbeit zwischen Wien und Budapest verankert und kann bei größerem Umfang durch ausgewählte Fotograf:innen, Retusche und Koordination erweitert werden. Visuelle Autorschaft und Endverantwortung bleiben zentral.
Das Archiv bietet Projektgeschichten, gesellschaftlichen Kontext, visuelle Sprache, Orte, Daten und Links zu den ursprünglichen Ausstellungsseiten.
Die Leistungsseiten zeigen, wie dieselbe langjährige Praxis in klare Abläufe, verlässliche Lieferung und Bilder mit definierter Funktion übersetzt wird.
Ausgewählte Google-Bewertungen stehen in einem ruhigen, aufklappbaren Bereich für alle bereit, die unabhängige Rückmeldungen lesen möchten.
Ich fotografierte Péter Magyar am 15. März 2026 um 16:57 Uhr auf dem Heldenplatz in Budapest als erstes Werk von EUFÓRIA – Die Anatomie der Präsenz. Das Projekt versteht sich auch als zeitgenössische Hommage an Robert Capas Prinzip der Nähe. Wikimedia Commons dokumentiert den Urheber, die dargestellte Person, Datum, Ort, Projektbezug und die Lizenz CC BY-SA 4.0.
Durch die offene Lizenz entwickelte das Porträt ein eigenständiges Leben in enzyklopädischen, pädagogischen und redaktionellen Kontexten. Die folgenden Quellen stammen aus verschiedenen Ländern und vertreten teils deutlich gegensätzliche politische Positionen. Ihre Aufnahme dokumentiert ausschließlich Nutzung, Besprechung und Bildnachweis; sie ist keine Zustimmung zu den politischen Aussagen der Artikel.
